Einleitung

Nachdem das Eisenerz durch das Brechen und Mahlen bei der Erzförderung vorbereitet wurde, erfolgt die eigentliche Erzaufbereitung. Diese hat zum Ziel die unerwünscht hohen Anteile an Beimengungen auf ein gewünschtes Mindestmaß zu reduzieren, um damit den Eisengehalt zu erhöhen. Dies geschieht durch Verfahren wie Flotation oder Magnetabscheidung. Im Anschluss hieran werden die vermahlenen Erze durch sintern bzw. pelletieren stückig gemacht.

Grundsätzlich kann bei der Erzaufbereitung die unerwünschte Gangart nie vollständig von den Eisenerzen abgetrennt werden. Es gelangt somit immer ein gewisser Anteil des tauben Gesteins in den Hochofenprozess. Durch schlackenbildende Zuschläge und noch näher erläuterte Verfahren werden diese unerwünschten Begleiter dann im späteren Prozess abgeschieden.