Übereutektisches Grundgefüge mit Ausscheidungen

Die Vorgänge für eine übereutektische Legierung sind prinzipiell dieselben wie bei einer untereutektischen Legierung. Unterschied besteht lediglich darin, dass nach Erreichen der Liquiduslinie \(\beta\)-Mischkristalle aus der Schmelze ausgeschiedenen werden. Die Konzentration der B-Atome wird bei weiterer Abkühlung gemäß der Liquiduslinie abnehmen bis schließlich wieder die eutektische Zusammensetzung in der Restschmelze erreicht ist und diese zum Eutektikum erstarrt.

Phasendiagramm, Zustandsdiagramm, Gefüge-Entstehung, Gefüge-Bildung, begrenzte Löslichkeit der Komponenten, übereutektisch, Ausscheidungen, Segregat

Abbildung: Gefügeentstehung einer übereutektischen Legierung

Wird die Löslichkeitsgrenze der primär aus der Schmelze ausgeschiedenen \(\beta\)-Mischkristalle unterschritten, dann scheiden sich diesmal A-reiche \(\alpha\)-Mischkristalle an den Korngrenzen aus. Das Gefüge besteht dann bei Raumtemperatur aus einem eutektischen Grundgefüge mit darin enthaltenen \(\beta\)-Primärmischkristalle sowie den an den Korngrenzen ausgeschiedenen \(\alpha_{Seg}\)-Mischkristalle.

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