Exkurs: Warmwasserheizung

Das Prinzip der Wärmeströmung wird bspw. auch in Haushalten bei Warmwasserheizungen genutzt. Das Wasser wird dabei durch eine Wärmequelle erwärmt und dann mithilfe von Pumpen zu den jeweiligen Heizkörpern transportiert. Es handelt sich im Heizungssystem also um eine sogenannte erzwungene Konvektion.

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Abbildung: Wärmeströmung

Nicht nur im Heizungssystem sondern auch im Raum selbst bildet sich aufgrund der erwärmten Luft rund um den Heizkörper eine Konvektionsströmung aus. Es handelt sich dabei allerdings um eine sogenannte freie Konvektion, die auf Dichteunterschiede in der warmen bzw. kühlen Luft zurückzuführen ist.

Zunächst wird die relativ kühle Luft am Boden durch den Heizkörper erwärmt und steigt aufgrund der geringeren Dichte nach oben. Währenddessen sinkt die kalte Luft vom Fenster kommend ab und durchmischt sich sofort mit der bereits erwärmten Luft. Dies verhindert, dass die kalte Luft am Fenster direkt in den Raum hinein strömt. Aus diesem Grund werden Heizkörper in der Regel unterhalb von Fenstern eingebaut! Es bildet sich im gesamten Raum eine Konvektionsströmung aus, die für wohltuende Wärme sorgt.

Würde der Heizkörper nicht unterhalb des Fensters sondern bspw. an der gegenüberliegenden Wand angebracht werden, so würde die kalte Luft am Fenster sofort zu Boden sinken. Durch die sich ausbildende Konvektionsströmung des Heizkörpers würde die kalte Luft nun am Boden durch den Raum strömen [fahre hierzu mit der Maus über die Abbildung]. Dies hätte ein kühles Raumklima zur Folge.

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