Geradverzahnung

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Stirnrädern ergibt sich in der eigentlichen Ausführung der Zähne. Verlaufen die Zähne jeweils geradlinig, d.h. in Richtung der Drehachse des Zahnrades, so spricht man von einer sogenannten Geradverzahnung. Das Herstellen einer solchen Verzahnung kann sehr kostengünstig durch Wälzfräsen erfolgen.

Gerad-verzahnung, Verzahnungsart, Zahnrad, Zahnform

Abbildung: Geradverzahnung

Bei der geradverzahnten Zahnradvariante sind bis zu 3 Zähne gleichzeitig im Eingriff; jedoch mindestens ein Zahn, um eine kontinuierliche Kraftübertragung zu gewährleisten. Je mehr Zähne gleichzeitig im Eingriff sind, desto größer ist die Verteilung der Umfangskräfte auf die einzelnen Zähne und umso geringer wird die Zahnbelastung. Da bei geradverzahnten Stirnrädern die gesamte Breite eines Zahnes zu Eingriffsbeginn voll eingreift, setzt auch die Kraftübertragung plötzlich ein und bricht bei Eingriffsende auch wieder abrupt ab. Dies führt zu einer relativ starken Geräuschentwicklung. Geradverzahnte Stirnräder eignen sich deshalb lediglich für nicht allzu große Umfangsgeschwindigkeiten.

Größere Umfangsgeschwindigkeiten und Drehmomente lassen sich mit der nachfolgend erläuterten Schrägverzahnung realisieren.

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