Schmalkeilriemen

Im Vergleich zu klassischen Keilriemen weisen Schmalkeilriemen ein günstigeres Höhe-Breite-Verhältnis von 1:1,2 auf. Die größere Höhe (bei gleicher Breite im Vergleich zu einem klassischen Keilriemen) sorgt dabei für eine größere Kraftübertragung. Umgekehrt kann bei gleicher Kraftübertragung somit die Riemenbreite deutlich geringer ausfallen. Die damit verbundene geringere Riemenmasse des Schmalkeilriemens verringert die im Betrieb auftretenden Fliehkräfte, sodass somit größere Riemengeschwindigkeiten gefahren werden können.

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Abbildung: Vergleich eines Schmalkeilriemens mit einem klassischen Keilriemen

Nachteilig wirkt sich die gesteigerte Riemendicke zunächst jedoch auf die Biegsamkeit aus. Um dies zu kompensieren und Schmalkeilriemen auch bei relativ kleinen Scheibendurchmesser einsetzen zu können, werden diese deshalb gezahnt ausgeführt (formgezahnt). Dies erhöht die Flexibilität auch bei starken Krümmungen. Meist finden sich Schmalkeilriemen deshalb auch in der flankenoffenen Variante wieder. 

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Abbildung: Formgezahnter Schmalkeilriemen

Die gesteigerte Leistungsübertragung bei gleichzeitig hoher Biegsamkeit der gezahnten Schmalkeilriemen führt zu einer relativ platzsparenden Bauweise von solchen Riementrieben. Zudem ist die Walkarbeit bei formgezahnten Schmalkeilriemen durch die bessere Biegewilligkeit verringert, was den Wirkungsgrad im Vergleich zum klassischen Keilriemen steigert. Aus diesem Grund müssen klassische Keilriemen mehr und mehr den (formgezahnten) Schmalkeilriemen weichen.

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